Städtisches Orchester Aalen in Tschechien

Marienbad als Schatzkammer der Heilquellen hat mit seiner schönen Architektur und romantischen Parkanlagen beeindruckt.

Das Städtische Orchester beim Konzert in den Hauptkolonnaden von Marienbad
Das Städtische Orchester beim Konzert in den Hauptkolonnaden von Marienbad (© Städtisches Orchester Aalen)

Nach der Stadtführung des beschaulichen Örtchens, fand das erste Konzert in den Hauptkolonnaden statt. Die singende Fontäne war keine Konkurrenz für das Orchester. Mit einem abwechslungsreichen Programm von modernen Stücken wie „Rhythm Forever“ bis zu Konzertmärschen wie „Decorum“ konnte Dirigent Alfred Sutter mit seinen Musikern die Zuhörer mitreißen.

Am nächsten Tag stand Karlovy Vary, zu Deutsch Karlsbad auf dem Programm. Diese Stadt ist der bekannteste Kurort der Tschechischen Republik. Beim Stadtrundgang erkundeten die Reisenden unter anderem den „Sprudel“, die erste Karlsbader Mineralquelle, die durchschnittlich 2000 Liter Mineralwasser pro Minute unter Druck bis in eine Höhe von 12 Metern ausstößt. Manche gelangten mit der Stadtseilbahn auf den Aussichtsturm Diana und blickten von oben über die Stadt, andere erholten sich bei Sonnenschein in einem Café.

Das zweite Konzert absolvierten die Musiker in den Karlsbader Mühlbrunnenkolonnaden, in deren Innerem gleich fünf Mineralquellen dampfend zum Takt sprudelten. Trotz Regen applaudierten zahlreiche Besucher, die unter den Kolonnaden Schutz vor der Nässe suchten, begeistert zu „Belvedere“, „Golden Swing Time“ und „Rosamunde“. Bei der Besichtigung der Pilsner Urquell Brauerei wurde die Gruppe durch das Sudhaus und die historischen Keller geführt und durfte das Bier kosten, das heute noch wie zu Zeiten des ersten Braumeisters Josef Groll gebraut wurde. Bei der anschließenden Stadtführung erfuhren die Interessierten noch mehr über Pilsen, die Kulturhauptstadt Europas 2015.

Auf der Rückfahrt ging es nach Markneukirchen in Sachsen. Im Musikinstrumentenmuseum befanden sich zahlreiche Streich-, Zupf- und Blasinstrumente aus der ganzen Welt. Die Gruppe lauschte den Klängen der alten Instrumente und bestaunte das größte Akkordeon, die größte spielbare Geige der Welt und eine Riesentuba. Wie aus einem Stück Blech in vielen Einzelschritten und filigraner Handarbeit ein Saxophon oder eine Trompete entsteht, durften die Musiker zum Abschluss bei der Werksführung in der Buffet Group mitverfolgen.

Die rundum gelungene Konzertreise war eine gute Möglichkeit für neu hinzugekommene Musiker die Kollegen besser kennen zu lernen und sich in geselliger Runde auszutauschen. Das Städtische Orchester probt immer dienstags von 20 bis 22 Uhr im Proberaum, Galgenbergstraße 42, 73431 Aalen.

www.sto-aalen.de

© Stadt Aalen, 10.06.2015

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